Willkommen bei der Verkehrsinitiative Ramersdorf-Ost

Was wir wollen

Wir streben eine Verkehrsberuhigung und weitestgehende Reduzierung des Durchgangsverkehrs durch unser Viertel Ramersdorf-Ost an. Dabei konzentrieren wir uns vor allem auf die Durchgangsstraßen Hofangerstraße und Berger-Kreuz-Straße.

Aktuell: Verkehrsinitiative übergibt 2000 Unterschriften an die Münchener Bürgermeisterin Christine Strobl

 

Pressemitteilung der Verkehrsinitiative Ramersdorf-Ost

 

zur Übergabe der Unterschriften an Bürgermeisterin Christine Strobl am 8.08.2012

 

 

 

 

Verkehrsinitiative Ramersdorf-Ost

Mariathalstr. 7

81735 München

 

http://verkehr-ramersdorf-ost.jimdo.com/

 

Regine Hang-Dausch

r.hang@mnet-online.de

Christoph Machwirth

cmachwirth@gmx.net

 

Verkehrsinitiative übergibt Bürgermeisterin Strobl 2000 Unterschriften

 

"Knapp 2000 Unterschriften sind ein gutes Argument", sagt Bürgermeisterin Christine Strobl. Sieben Vertreter der Verkehrsinitiative Ramersdorf-Ost übergaben der Bürgermeisterin heute ein dickes Paket mit knapp 2000 Unterschriften. Die Forderung nach Tempo 30 in der Hofangerstraße, der Berger-Kreuz-Straße und einem sicheren Zugang zum Ostpark könne sie "gut nachvollziehen", so Strobl. Sie versprach, sich des Themas anzunehmen und sicherte eine Antwort nach der Sommerpause zu.

 

Die Verkehrsinitiative Ramersdorf- Ost und ihr Thema

 

Seit vielen Jahren kämpfen die Bürgerinnen und Bürger in Ramersdorf auf unterschiedliche Weise für die Beruhigung des Verkehrs in ihrem Stadtviertel und eine Geschwindigkeitsbegrenzung in der Hofangerstraße und der Berger-Kreuz-Straße. Bisher leider ohne den gewünschten Erfolg.

Daher gründeten vor einem Jahr Münchner Bürgerinnen und Bürger aus Ramersdorf die

"Verkehrsinitiative Ramersdorf-Ost".

 

Wichtigstes Thema der Verkehrsinitiative Ramersdorf-Ost ist die Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der Hofangerstraße und der Berger-Kreuz-Straße, die beide das Stadtviertel durchqueren. Außerdem soll der Ostpark an seinem westlichen Zugang durch eine Mittelinsel für Fußgänger besser erreichbar werden.

 

"Gerade noch gut gegangen" - kritische Verkehrssituationen gehören zum Alltag

 

Die betroffenen Straßen Hofangerstraße und Berger-Kreuz-Straße bergen nicht zuletzt aufgrund ihrer Enge und Kurven viele Gefahren. Kritisch ist es vor allem für Kinder und ältere Menschen auf ihren Wegen zur Schule, zum Einkauf und auf dem Weg in das große

Naherholungsgebiet des Ostparks. Auch Fahrradfahrer riskieren auf diesen Straßen, gegen parkende Autos gedrängt zu werden. Deshalb weichen sogar erwachsene Radfah­rer oft regelwidrig auf die Gehwege aus und werden so ihrerseits wieder zur Gefahr für Anwohner und Fußgänger.

Leicht zu erfassen und zu zählen sind die beschädigten Außenspiegel korrekt geparkter Autos. Ungezählt bleiben aber die vielen kritischen und Stress erzeugenden Verkehrs­situationen, in denen die Betroffenen gerade noch äußerlich unversehrt bleiben.

 

Der Ostpark soll auch für Kinder und Ältere ein sicher erreichbares Ziel werden

 

Einerseits gibt es im Viertel ein sehr interessantes Naherholungs- und Freizeitangebot: Ostpark, Eisstadion, Tennis- und Sportanlagen. Andererseits hinkt die Verkehrsregelung rund um diese "grünen Lunge im Osten" um 30 Jahre der Entwicklung hinterher.

 

Der einzige Eingang an der Westseite des großen und beliebten Ostparks ist für ältere Menschen und selbst für größere Kinder ohne Begleitung ihrer Eltern nur unter Gefahr er­reichbar.

 

In der Hofangerstraße ist die Sicht auf herannahende Autos wegen der Kurven und der parkenden Autos sehr begrenzt. Die Zeit zum Überqueren der Straße ist entsprechend kurz und der Weg für Eltern in Begleitung von kleinen Kindern eventuell mit Kinderfahrzeu­gen für den Park der pure Stress.

 

Nebenstraßen sollen keine attraktiven Durchgangsstraße werden

 

Zusätzlich sind im Stadtviertel und daran angrenzend umfangreiche Neubebauungen geplant oder bereits im Bau (Ottobrunner Straße / Zieglerstraße / Adam-Berg-Straße / Erminoldstraße / Wolf-Huber-Weg / Gleißnerstraße, Hochäckerstraße).

Diese werden auch nach Schätzungen der Stadt zu einer weiter erhöhten Verkehrs­belastung führen und die bereits angespannte Situation noch verschärfen.

Viele Anwohner der kleineren Nebenstraßen sind daher besorgt. Die Geschwindigkeits­begrenzung in der Hofangerstraße und der Berger-Kreuz-Straße würde verhindern, dass diese als einladende Zubringer den Verkehr in die Nebenstraßen bringen und sie als Durchgangsstraßen attraktiv machen. Mehr und mehr Anwohner der Nebenstraßen unter­stützen daher die Forderung der Verkehrsinitiative.

 

Unterschriftenaktion: Anwohner und Geschäftsleute ziehen am gleichen Strang

 

Nach einigen Diskussionsabenden der Verkehrsinitiative stand fest, dass man die Situati­on im Viertel gründlich analysieren musste. Ausgehend hiervon war es nur noch ein kleiner Schritt, die Bürgerinnen und Bürger aufzurufen, mittels ihrer Unterschrift die Forderungen nach Tempo 30 in der Hofangerstraße und der Berger-Kreuz-Straße sowie nach weiteren verkehrsberuhigenden Maßnahmen zu unterstützen.

 

Der Erfolg der Unterschriftenaktion übertraf alle Erwartungen und bestätigt, dass die Bürgerinnen und Bürger sich heute einen wesentlich ruhigeren Verkehr wünschen. Fast 2000 Bürgerinnen und Bürger haben ihren eindeutigen Willen zur Verkehrsberuhigung mit ihrer Unterschrift ausgedrückt. Diese Zahl ist umso beeindruckender als die Initiatoren bei weitem nicht alle Möglichkeiten zum Sammeln von Unterschriften ausgenutzt haben.

Als besonders erfreulich ist zu erwähnen, dass auch alle ansässigen Geschäftsleute im Viertel die Interessen der Anwohner teilen und sich den Forderungen angeschlossen haben.

 

Was als Ergebnis herauskommen soll

 

Die Anwohner in Ramersdorf-Ost wünschen sich:

eine Erhöhung der Sicherheit für alle, weniger Lärmbelästigung, ein Stopp der Raserei und gewagter Überholmanöver, eine Reduzierung des Durchgangsverkehrs, eine deutliche Absenkung der gesundheitlichen Belastungen durch Staub und Abgase, einen sicheren Zugang zum Ostpark, eine klare Verringerung des Unfallrisikos, besonders für Kinder und ältere Menschen, ein Stopp der Beschädigung von parkenden Autos (abgefahrene Spiegel und Kratzer), weniger Gehwegparker, das Einhalten von Tempo 30 dann auch in den bestehenden und zukünftigen Querstraßen. Zusammenfassend gesagt: Sicherheit und Gesandheit gehen vor!

 

Die Verkehrsinitiative ist im Gespräch

 

Während der vergangenen Monate hat die Verkehrsinitiative mit dem Bezirksausschuss Ramersdorf / Perlach, dem Kreisverwaltungsreferat, der MVG und der Polizeiinspektion 24 Kontakt aufgenommen. Gespräche wurden geführt, die Situation wurde erklärt, Argumente wurden ausgetauscht.

Hervorzuheben ist dabei die Unterstützung des Bezirksausschusses 16, der sich über alle

Parteigrenzen hinweg einstimmig die Forderung nach Tempo 30 in der Hofangerstraße und Berger-Kreuz-Straße zu eigen gemacht hat.